Luftbefeuchter
Warum nutzen wir Luftbefeuchter?
Die kalte Jahreszeit lässt uns frieren und Luftbefeuchter helfen uns dabei, die kalten Wintermonate angenehmer zu gestalten. In der kuscheligen Wohnung läuft die Heizung auf Hochtouren. Dies schafft zwar Wärme, aber in vielen Räumlichkeiten sinkt dabei die Luftfeuchtigkeit. Die Folgen sind oft weitreichend.
Wir fühlen uns zwar innerlich wohl, aber Haut und Atemwege keineswegs. Obere Schleimhäute trocknen aus. Eine trockene Nase, Brennen der Augen, trockene Haut und Reizhusten sind erste Anzeichen. Viren und Bakterien finden förderliche Bedingungen, schmälern unsere Gesundheit und dabei ist ein Luftbefeuchter hilfreich.
Luftbefeuchter verbessern Gesundheit und Wohlbefinden
Heizungsluft und wirbelnder Staub verursachen unser Unwohlsein und mit einem Luftbefeuchter wird dies vermindert. Mit Lüften wird nicht viel erreicht. Kalte Luft von außen gibt keine Feuchtigkeit ab. Zimmerpflanzen verbessern in jedem Fall das Raumklima. Ein voller Wäscheständer kann helfen oder eine heiße Dusche mit Lüften des Bades in die Wohnung. Alternative ist der Luftbefeuchter. Er besitzt Vorteile, aber auch viele Nachteile.
Vor jeder Inbetriebnahme eines solchen Gerätes ist unbedingt die Luftfeuchtigkeit des Zimmers mit einem Hydrometer zu messen. Liegt die Luftfeuchtigkeit bei normaler Raumtemperatur unter 40 Prozent, ist der Einsatz sinnvoll. Zeigt die max. Luftfeuchtigkeit über 70 Prozent, können wir mit Schimmelbefall der Wände rechnen. Darum sollte man sich einen Luftbefeuchter zulegen.
Luftbefeuchter im Test
Im Handel gibt es verschiedene Modelle der Luftbefeuchtung. Zu den bekanntesten Systemen gehören Zimmerspringbrunnen, Vernebler, Zerstäuber beziehungsweise Ultraschall-Luftbefeuchter. Desweiteren Verdampfer beziehungsweise Dampf-Luftbefeuchter sowie Verdunstungsluftbefeuchter.
Jedes dieser Systeme sollte vor Kauf hinsichtlich seiner Gebrauchseigenschaften genau geprüft werden. Die Preise der genannten Artikel liegen zwischen sieben und tausend Euro. Neben den Anschaffungskosten sind die Betriebskosten, die bei Dauerbetrieb anfallen, zu beachten. Chemische beziehungsweise Hygienemittel oder destilliertes Wasser und vor allem die Stromkosten, schlagen sehr bei Luftbefeuchter zu Buche.
Luftbefeuchter am Heizkörper
Ob der Luftbefeuchter an der Heizung hängt oder im Raum steht, macht prinzipell keinen großen Unterschied. Die Geräte geben Feuchtigkeit ab –nach kurzer Zeit auch viele Bakterien und sind schnell dicht von Keimen besiedelt. Sie neigen zu Schimmelbefall, verursachen Schäden auf Einrichtungsgegenständen.
Der preiswerteste und als klassisch zu nennende Luftbefeuchter ist ein Behälter aus Keramik oder Porzellan, der auf die Oberseite des Heizkörpers gestellt wird. Die Verdunstung des Wassers ist nicht hoch, dafür garantiert dieser Luftbefeuchter einen sicheren Brutplatz für Bakterien und ist auf Dauer als nicht empfehlenswert einzustufen.
Luftbefeuchtung und Luftwäsche
Das Konzept ist hier Luftwäsche statt Befeuchtung. In der Anschaffung sind derartige Luftbefeuchter relativ teuer. Dem Preis haben sie ein ausgeklügeltes System entgegenzusetzen. Die Geräte ziehen trockene Raumluft an, reichern sie mit Feuchtigkeit an und geben diese durch Verdunstung wieder ab.
Möglich ist die unsichtbare Verdunstung durch die Arbeit zweier Stapel Kunststoff-Scheiben, die sich im Wasser langsam drehen. Trotz der geringen Größe des Gerätes bietet es eine große Wasserfläche durch den Einsatz der Scheiben, die eine Gesamtfläche von rund vier Quadratmetern erreichen und somit größer sind als die Wasserflächen von zwei offenen Badewannen.
Sie kommen ohne unhygienische Filtermatten aus und lassen sich leicht reinigen. Man kann dem System auch zusätzliche Entspannungsdüfte zugeben. Mit ihrem High-Tech-Antriebssystem, schlagfesten, doppelwandigen Gehäuse, gelten Luftbefeuchter als kostensparend und robust mit langer Lebensdauer.


































