Luftbefeuchter Aktuell

Luftbefeuchter

Luftbefeuchter

Abhilfe gegen trockene Raumluft und Klimaverbesserung in der Heizperiode

Durchatmen mit dem Luftbefeuchter

Gerade in den Wintermonaten sollen Luftbefeuchter dafür sorgen, dass in der trockenen Luft geheizter Räume die Schleimhäute nicht leiden und in Mitleidenschaft gezogen werden. Zudem fördern trockene Schleimhäute nervtötendes Schnarchen und öffnen Bakterien und Viren ohne Gegenwehr Tür und Tor.

Beachten Sie aber bitte, dass ein Luftbefeuchter niemals regelmäßiges Lüften ersetzt und generell betrachtet sollten Schlafräume sowieso nicht über 18 Grad Celsius erwärmt werden, doch das ist eben nicht jedermanns Sache.
Vor dem anstehenden Kauf bieten Luftbefeuchter wieder einmal die Qual der Wahl in Bezug auf deren verschiedene Funktionsweisen. Es gibt kalte und warme Luftbefeuchter – dies soll im Folgenden näher erklärt werden, damit ihnen die Auswahl leichter fällt.

Die „kalten“ Luftbefeuchter erzeugen keinen Wasserdampf im eigentlichen Sinne, denn sie zerstäuben das vorhandene Wasser lediglich elektrisch per Ultraschallprinzip in microfeine Tröpfchen, welche dann durch einen Luftstrom ausgestoßen werden und tatsächlich im ersten Moment aussehen wie Wasserdampf.

Warmluftbefeuchter arbeiten tatsächlich mit heißem Wasserdampf. Das bedeutet sie bedienen sich stets einer kleinem Menge Wasser aus dem Vorratstank, bringen dieses zum kochen und voilà kommt oben echter Wasserdampf heraus.

Aha, sagen Sie sich und wo liegen die Vorteile des einen oder anderen Prinzipes, wenn beide feine Wasserpartikel ausstoßen? Lesen Sie weiter, denn der Unterschied kann erheblich sein. Außer preislich, denn da liegen beide Systeme je nach Ausstattung und Größe im selben Rahmen von circa 30.- Euro bis 150.- Euro.

Der kalte Luftbefeuchter

Wie beschrieben arbeitet dieses Gerät mit Ultraschall, also Schwingungswellen in Bereichen bis zu 3 MHz. Vereinfacht kann man sich vorstellen, dass durch diese Schwingungen, welche sich auf die Wasseroberfläche übertragen, dadurch von dieser kleine Tröpfchen in die Luft geschleudert werden. Durch diese Technik kommen extrem kleine Tröpfchen zustande, ohne Wassererhitzung.

Nachteil ist, dass die Tropfen immer noch relativ schwer sind und sich schneller wieder absenken. Durch dieses Manko sollten Sie nur gefiltertes Wasser verwenden, wenn Sie auf einen weißen Kalkpuderfilm auf Ihren Möbeln verzichten können. Der Aktionsradius dieser Geräte ist ebenso begrenzt, wie die tatsächliche Erhöhung der Raumluftfeuchtigkeit. Auf dem Kleiderschrank plaziert und für kleineren Räume aber noch empfehlenswert.

Der warme Luftbefeuchter

Einfaches Verdampfungsprinzip durch Erhitzen des Wassers. Es entsteht echter und kondensierender Wasserdampf, welcher sich derart fein verteilen kann, dass erst eine gehörige Dampfmenge in der Raumluft zu einer solchen Sättigung an Feuchtigkeit führen würde um Niederschlag oder übermäßige Kondensierung an kalten Flächen hervorzurufen.

Natürlich sind Warmverdampfer so konzipiert, damit genau dies nicht eintritt. Ausgerüstet mit Kalkfiltern und Regelung der Dampfmenge pro Stunde sind sie ideal auf die Zimmergröße einstellbar und erhöhen die Luftfeuchtigkeit durch den echten Wasserdampf spür- und messbar durchaus um 20% – 30%.

Lassen Sie diese Art Luftbefeuchter niemals laufen, während Sie schlafen, denn logischerweise ist er nichts anderes als ein Wasserkocher und entwickelt im Inneren hohe Temperaturen. Ein paar Stunden Betrieb vor dem Zubettgehen reicht aus – keine Sorge, das Klima, welches Ihr Luftbefeuchter in dieser Zeit geschaffen hat, hält bei geschlossener Schlafzimmertür über die Nacht an.


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